8 Tipps für guten Kaffee

8 Tipps für richtig guten Kaffee

Bei diesem Thema kommt es auf zwei Dinge an: Wasserqualität und Kaffeezubereitung. Ohne Probleme wird es dir gelingen mit diesen 8 Tipps richtig guten Kaffee zu kochen. Unsere Top -Acht Liste hilft euch dabei. Für Leseratten weiter unten ausführlichere Erklärungen: 

Wasserqualität

  • Leitungs- oder Mineralwasser
  • Wasserhärte, pH-Wert neutral
  • Reinlichkeit, Bakterien in meiner Kaffeemaschine
  • Aluminium, Schwermetalle in der Espressomaschine

 

Kaffeezubereitung

  • Kaffeebohne und Veredelungsart, z.B. Trockenaufbereitung
  • Geeignete Kaffeefilter
  • Gutes/ schlechtes Kaffeewasser
  • Kaffee richtig aufbewahren

 

 

Mach‘ mich heiß: Mehr Tipps zur Zubereitung

Damit der beste Kaffee zur optimalen Entfaltung gelangt, bedarf es einiger Grundregeln. Die Liste der 8 Tipps für richtig guten Kaffee wäre sonst nicht vollständig, und das Ergebnis sogar ein recht bitteres oder wässriges Gebräu. Deshalb: stellt man auf eine neue Sorte um, dann kann es besonders wichtig sein die folgenden Ratschläge zu lesen. Es gibt eine Reihe von Dingen, die es zu beachten gilt. Selbst als Rucksacktourist kommt man recht weit, wenn man die meisten der 8 Tipps für richtig guten Kaffee befolgt. Bei unseren Tipps beziehen wir uns auf die beiden wichtigsten Komponenten: Mahlgrad und Wassertemperatur. Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass unsere Hinweise unverbindlich sind und lediglich als Anhaltspunkte nützlich sein können. Mit PAMOJA Kaffee können Sie individuelle Mischungen erstellen und so Ihr eigener Barista sein. Dazu weiter im Kapitel Sei dein eigener Barista

Keine Hexerei: die Wassertemperatur und der Mahlgrad sind die Hauptverantwortlichen

Am wichtigsten ist der richtige Mahlgrad für den Geschmack des Kaffees. Dazu weiter unten eine ausführliche Beschreibung. Die zweite nicht zu unterschätzende Maßnahme besteht darin das Wasser zum Aufbrühen mit der richtigen Temperatur bereitzustellen. Hier unterscheiden sich die Anforderungen bei Kaffee und Espresso ganz wesentlich. Keinesfalls sollte das Wasser kochen oder sprudeln, der Kaffee nimmt das übel und wird bitter, was oftmals als zu stark empfunden ist, aber so nicht zutrifft.

Wer in höheren Regionen lebt, kennt es: Der Siedepunkt nimmt ab. Deshalb liebe Almbauern und Bewohner hochgelegener Regionen, lasst das Kaffeewasser nur ganz kurz abkühlen. Andernfalls droht das Unterschreiten der optimalen Brühtemperatur und ein Verlust an Aroma, da die einzelnen Bestandteile einfach nicht aus dem Kaffee gelöst werden. Die Folge: fade oder sauer schmeckender Kaffee.

Mineralwasser, aus der Leitung oder teuer gefiltertes Wasser?

Wir können kein Empfehlung für Leitungswasser, gefiltertes Wasser oder Mineralwasser abgeben. Jedoch kann man im Sinne einer Top Liste zum richtig Kaffee kochen Folgendes sagen. Gefiltertes Wasser führt nicht zwangsläufig zu einer Geschmacksverbesserung. Gleichzeitig ist kalkhaltiges Leitungswasser als Geschmacksträger hervorragend geeignet. Im Sinne eines pH-neutralen Wassers eignen sich die Mineralwasser mit den entsprechenden Befunden am besten.

Man sieht: Welches Wasser man verwendet beruht völlig auf der eigenen Geschmacksvorstellung jedes Einzelnen.

So heiß: Espresso Vorletzter, Kaffee ehrenvoller Zweiter

Mit anderen Worten: Espresso mag es am liebsten etwas heißer: rund 92 – 96 °C.

Kaffee kommt mit zirka 86 – 96 °C aus.

Ist das Brühwasser zu heiß, dann schmeckt Kaffee bitter. Hat man mit dem Aufgießen zu lange gewartet und das Wasser ist bereits zu stark abgekühlt, so stellt sich ein lascher Geschmack ein.

Wenn sogar die Brühtemperatur automatisch eingestellt ist

Besitzer von Kaffeemaschinen haben in der Regel dieses Problem nicht, denn ihre Maschine reguliert die Brühtemperatur normalerweise automatisch auf etwa 85 °C. Besser ausgestattete Maschinen bieten die Möglichkeit das und noch vieles mehr manuell einzustellen. Diese Maschinen sind Alleskönner an der Bohne. Nur fliegen können sie noch nicht.

Brühtemperatur und Arabicabohnen

Wer bevorzugt Arabicabohnen verwendet, sollte etwas höhere Brühtemperaturen ausprobieren, das gilt ebenso für hellere Röstungen, also etwa im Bereich des Espresso von rund 92- 96 °C.

Optimale Brühtemperatur und fein gemahlener Kaffee

Lieben Sie fein gemahlenen Kaffee, dann reduzieren Sie die Brühtemperatur auf zirka 90 °C.

Längere Brühzeiten beim Filterkaffee und Brühtemperatur

Trifft das bei Ihnen zu, beispielsweise weil Sie kräftigeren Kaffee lieben und länger als drei Minuten aufbrühen, dann können Sie ebenfalls die Temperatur etwas runterfahren. so etwa die genannten rund 90 °C.

Neben diesen beiden Faktoren gibt es eine Vielzahl von Parametern, die zum Gelingen einer guten Tasse Kaffee beitragen.

Der richtige Mahlgrad – die geeignete Kaffeemühle

Ohne die jetzt genannten Tipps wäre die Top Liste zum Richtig Kaffee kochen nicht annähern vollständig. Es empfiehlt sich aus Qualitätsgründen vollständig auf vorgemahlenen Kaffee zu verzichten. Also geht es zunächst darum das richtige Werkzeug, sprich eine geeignete Kaffeemühle zu verwenden. Bereits beim Mahlen können flüchtige Aromen, Gase und Kaffeeöle entweichen. Kaffeemühlen mit großer Wärmeentwicklung haben darauf einen nicht zu unterschätzenden Einfluss. Die Wärme der Maschine selbst kann während des Mahlvorgangs den Kaffeegeschmack negativ beeinflussen.

Achten Sie darauf, dass Motor oder Mahlwerk nicht zu hohe Temperaturen erzeugen.

Der richtige Mahlgrad – schonende Kegel und Scheiben

Rotierende Messer, sogenannte Schlagmahlwerke, erzeugen größere Hitze und sind deshalb nicht so geeignet. Weitaus besser verhält es sich mit Scheiben- und Kegelmahlwerken, eventuell mit hochwertigen und modernen Werkstoffen, die den Kaffee nur geringfügig erhitzen. Einem schonenden Mahlvorgang sollte so nichts im Wege stehen.

Der richtige Mahlgrad – was ist das eigentlich?

Dabei dreht sich – im wahrsten Sinne des Wortes – alles um die Körnung der Kaffeebohnen. Während bei grob gemahlenem Kaffee die Inhaltsstoffe nur langsam gelöst werden, passiert das bei fein gemahlenem Kaffee sehr schnell.

Espressotrinker aufgepasst

Da die Brühzeiten beim Espresso mit rund 30 Sekunden verhältnismäßig kurz sind, wird sehr fein gemahlener Kaffee benötigt. Gleichzeitig muss man immer ausprobieren ob man die feinste Einstellung wählt oder eine Stufe gröber mahlen möchte. Das ist nicht zuletzt individuell verschieden und Geschmackssache.

  • Der richtige Mahlgrad – Filterkaffee

Hier eignen sich die mittleren Mahlgrade – mit Tendenz zu feinerer Mahlung – am besten.

  • Der richtige Mahlgrad für Voll- und Halbautomaten

Hier sind es die mittleren Mahlgrade, die zum höchsten Genuss führen.

  • Der richtige Mahlgrad – French Press oder Stempelkanne

Grob bis sehr grob lautet hier die Devise. Achten Sie bei der French Press besonders auf die Brühdauer. Sie sollte nicht länger als fünf Minuten betragen.

  • Überextraktion und Unterextraktion

Unterläuft Ihnen das Missgeschick, den Kaffee zu fein gemahlen zu haben und gleichzeitig nicht nach rund fünf Minuten den Stempel niederzudrücken, weil Sie vielleicht ein wichtiges Telefonat führen mussten, dann ist das Ergebnis vermutlich eher bitter. Das nennt sich Überextraktion und bietet Ihnen Gelegenheit die Gerb- und Bitterstoffe Ihres geliebten Getränks einmal persönlich kennen zu lernen.

Der umgekehrte Vorgang von zu kurzer Brühzeit und zu grobem Kaffeepulver erweitert Ihr Expertenwissen um den Begriff der Unterextraktion. Wenn Sie an diesem Tag zu Bett gehen, wird das eventuelle Herzklopfen sicher nicht von dem zu wässrigen Gebräu stammen. Sie können so gesehen ruhig einschlafen. Aber jetzt sind vielleicht ein paar mehr Anregungen als in den 8 Tipps für richtig guten Kaffee eigentlich vorgesehen entstanden, aber Kaffee ist halt ein Thema, das unser Denken anregt.

Mahlgradweisheiten – Daumen mal Π für Ihren gelungenen Espresso

  • Es sollte etwa 15 – 30 Sekunden dauern bis die Espressotasse halb gefüllt ist
  • Wenn der Espresso nur tröpfchenweise kommt wurde zu fein gemahlen oder zu hoch dosiert
  • Schnelles Füllen der Tasse kann zur Ursache haben, dass zu grob gemahlen oder zu niedrig dosiert wurde
  • Optimaler Espresso ist sämig und läuft langsam ohne zu tröpfeln in die vorgewärmte Espressotasse.

Ich hoffe, wir konnten Euch mit unseren 8 Tipps für richtig guten Kaffee weiterhelfen? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

Wir machen das jetzt. Anders