Daheim

Mit Familie & Freunden

Pamoja bedeutet Zusammen. Angesichts der Schnelllebigkeit unserer Zeit ist das Zusammensein mit Freunden und Familie umso wichtiger. Wenn man dann auch noch zuhause gemeinsam gute Gespräche führt, kocht, lacht und last, but not least Kaffee trinkt, kann es kaum etwas Schöneres und zugleich Sinnvolleres geben.

Gleichzeitig hat man es so in der Hand die Qualität der Speisen und Getränke durch die eigene Auswahl zu bestimmen und für seine Freunde nur das zu servieren, von dessen Wert man überzeugt ist.

Gemeinsam-mit-Freunden-Zuhause Kultur

Pamoja möchte für eine Gemeinsam-mit-Freunden-Zuhause Kultur werben und dazu beitragen den Genuss einer guten Tasse Kaffee wieder am liebsten in den eigenen vier Wänden zu haben.

Weg von schicken Cafés und Konsumtempeln der Massenabfertigung, wo vom Zahnstocher bis zum Gast alles austauschbar ist, zurück zu meinem eigenen Geschirr, meiner eigenen Kaffeemaschine, meinen eigenen Spitzenkaffees. Zurück zu uns selbst und allem was zählt.

Sei dein eigener Barista

Keine Zauberei, aber viel Spaß mit den Zutaten spielerisch eine eigene Geschmacksrichtung zu gewinnen. Die Industrie macht es vor. Und man kann ganz wunderbar zuhause am Küchentisch mischen, riechen, verwerfen, neu mischen, neu riechen, ausprobieren. Mach‘ dein Ding: Sei dein eigener Barista!

Nicht leichter als das: Da es bei PAMOJA drei sortenreine Kaffees und einen sortenreinen Espresso gibt, steht der eigenen Qualitätsmischungen nur noch die eigene Untätigkeit im Weg. Aber auch die beiden gemischten Produkte eignen sich für eigene Blends. Allerdings gilt es hier die beiden schon vorhandenen Bestandteile mit einer dritten Sorte zu mischen. Möglich ist vieles.

Zwei Beispiele für Mischungen gleich am Anfang

Sie können es nicht erwarten und möchten gleich loslegen? Gut, denn nachdem Sie die Kaffees und Espresso bereits sortenrein probiert haben, geht es nun ans Eingemachte. Die beiden Mischungen stehen für sich und bieten gleichzeitig die Basis für weitere Ausflüge in neue Geschmackswelten, die man nahezu täglich finden und für sich selbst erfinden kann. Einfach alle Komponenten mit Sinn und Verstand variieren. Lesen was den einen Kaffee ausmacht, wo die Stärken des anderen liegen und dann bei Gelegenheit sogar mal einen dritten dazumischen. Zwei Löffel von diesem, drei Löffel von jenem.

Ein Vorschlag für einen erstklassigen Kaffee mit eigener Rezeptur

Edler Sumatra Vulkan Grade 1, 100% Arabica zusammen mit Äthiopischem Mocca, ebenfalls 100% Arabica im Verhältnis 2:1 gemischt. Mehr dazu lesen Sie hier

Äthiopien und Indien – Der Vorschlag für einen edlen Espresso mit eigener Rezeptur

Eine gelungene Mischung aus zwei Kontinenten. Der nahezu säurefreie Espresso Indien Monsooned Malabar AA und der äthiopische Mocca, wobei drei Teile des indischen Espresso auf zwei Teile des äthiopischen Mocca gemischt werden. Mehr dazu lesen Sie hier

Mal sehen wo die Unterschiede zu industrieller Ware liegen?

Bevor Sie aber nun zur Tat schreiten und Ihre ganz eigenen wunderbaren Kreationen an äthiopischem Mocca mit kolumbianischem Supremo oder feinstem Sumatra Grade 1 mit indischem Monsooned Malabar schaffen, möchten wir Sie noch kurz über den Hintergrund bester Bohnen informieren. Das Gespräch mit Freunden in der heimischen Küche, für die Sie exklusiv Ihre ureigensten Mischungen erstellen, wird rasant an Fahrt aufnehmen. Und am Ende sollen die Kritiker verstummen und das Wissen Einzug halten, das Sie gerne mit Ihren Gästen teilen.

Die Kaffees von der Stange werden zum Beispiel so gemischt: Viel lateinamerikanischer Kaffee der unteren Mittelklasse und für den besseren Geschmack und ein kräftiges Aroma einen Schuss afrikanischen Kaffees. Nicht wundern, wenn man „Kenia Auslese“ oder was mit so einem Phantasienamen kauft und dann nur ein paar Prozent kenianischer Kaffee von mittlerer Qualität drin sind, aber überwiegend ganz was anderes. Merke: Die Industrie macht natürlich alles richtig und hält sich an die gesetzlichen Vorgaben. Frei nach Nietzsche will man uns vermitteln, dass das Bedürfnis nach Glauben sowieso der größte Hemmschuh der Wahrhaftigkeit sei.

Mit PAMOJA greifen Sie zu Kaffees wo drin ist, was drauf steht. Vielleicht heute mal einen äthiopischen Mocca wegen der Säure und einen feinen Sumatra Vulkan Grade 1 für Geschmack nach Zedernholz und ein einem Hauch von Kräutern?

Auch der beste Barista ist da machtlos – Die industrielle Röstung

Die Industrie röstet unter anderem in sogenannten Konvektoren. Sie sehen aus wie riesengroße Silos. Bis zu einer Tonne Rohkaffee oder mehr wird in 90 Sekunden bei über 400 Grad Celsius geröstet. Dabei werden bei manchem Anbieter die Bohnen durchgewirbelt und von oben gleichzeitig mit Wasser besprüht. Ach Du dicke Bohne, denkt man sich da gleich. Von soviel Glanz und aufgeblähter Größe sollte man sich jedoch nicht blenden lassen: Eigentlich handelt sich es immer noch um das kleine, ärmliche Böhnchen, das billig eingekauft wurde.

Das Ergebnis kann jeder selbst sehen, der diese verkohlten Bohnen in Augenschein nimmt und genauer unter die Lupe nimmt. Vergleichen Sie diese Brandkatastrophe mit einem Steak, das man auf einen Grill mit lodernden Flammen legt. In der Mitte heiß, aber eben ohne Glut. Wird das Ganze dann nach ein paar Minuten vom Grill genommen, so ist das Steak außen verbrannt und innen roh. So geht es unseren armen Industriekaffeebohnen auch. Niemand sollte es alleine schon aus diesem Grund wundern, dass vor allem nur langzeitgeröstete Kaffees magenfreundlich sein können, oder?

Also, computergestützte, handwerkliche Langzeitröstung soll es schon sein. Die Röstung bei Temperaturen zwischen 170 Grad Celsius und 220 Grad Celsius dauert zwischen 14 und 17 Minuten.

Übrigens: Geschmacksempfinden ändert sich. Waren vor zwanzig Jahren noch die dunklen, kräftigen Röstungen gefragt, gehen heute vorwiegend hellere Röstungen über die Ladentheke.

Die Hardware

Alle Zutaten sind vorhanden: bester PAMOJA Kaffee, Messlöffel für 8 Gramm, die French Press oder der Handfilter, die Kaffeemaschine oder ein Siebträger. Nicht zu vergessen eine Stopuhr, um die Ergebnisse zeitlich vergleichbar zu machen.

Das Mischungsverhältnis – (k)ein Geheimnis des Baristas?

Hier hat jeder Hobby-Barista seine kleinen Geheimnisse. Unsere Secrets teilen wir gerne mit, wie man oben schon sehen konnte. Für den Kaffee gilt: das Ganze bei ziemlich grober Einstellung der Mühle mahlen. Nachdem dieses Gemisch und Wasser in die French Press gegeben wurde, kurz umrühren und exakt fünf Minuten warten.

Die Verkostung gibt nun einen ersten Anhaltspunkt, ob ich noch Veränderungen vornehme. Um alles vergleichbar zu halten, empfiehlt es sich die Mischungen zu notieren und zu Beginn immer mit einer ähnlichen groben Mischung zu mahlen. Schritt für Schritt tastet man sich dann vor zu „seinem“ Kaffee.

Ähnliches gilt für den Espresso, wobei hier der Mahlgrad zu Beginn bereits fein bis sehr fein sein sollte. Ok, mein Kaffee ist jetzt fertig.

Sei authentisch: Buna die äthiopische Kaffeezeremonie für dein Zuhause

Die äthiopische Kaffeezeremonie dient dem kulturellen Leben. Und zwar gleich eines ganzen Landes. Wer selbst schon in den Genuss der Jebena Buna, so heißt die Angelegenheit in der Landessprache Amharisch gekommen ist, berichtet davon als ob er gerade ein angenehmes Wellnesswochenende hinter sich gebracht hat. Egal, ob man dazu eines der zahlreichen Hotelangebote wahr nimmt oder von der freundlichen Bevölkerung des Landes, vielleicht einfach und bescheiden mindestens aber ebenso herzlich eingeladen worden ist. Was sich so schön in der Literatur liest und in Wirklichkeit auch so ist, hat neben den angenehmen Seiten auch die Funktion eines reinigenden, sozialen Rituals. Nehmen Sie sich die Zeit dazu. Es lohnt sich: auch wenn es mehrere Stunden dauern wird.

Für PAMOJA Gemein.gut Kaffee vereinen sich in dieser traditionellen Kaffeezeremonie einer nach wie vor agrarischen Gesellschaft nahezu alle Werte, die wir von PAMOJA jetzt und zukünftig als wichtig erachten: der Ausdruck guter Gemeinschaft mit Nachbarn, Freunden und Familie. Lieber langsamer als schneller, dafür aber gehaltvoll und qualitativ. Lieber zuhause mit Liebe selbst gemacht als irgendwo von irgendwem schnell serviert und abkassiert.

Lieber „To Stay“ als „To Go“: Im Mittelpunkt jeder Kaffeezeremonie stehen Freundschaft und gegenseitige Achtsamkeit

Wenn Werte in den Mittelpunkt rücken, dann sind zumeist Rituale nicht weit weg, die Ausdruck der kognitiven Dimensionen des Umwelthandelns sind. Oder umgekehrt: es gibt zunehmend Fehlanpassungen menschlicher Lebensweisen. Nachzulesen bei Roy Rappaport. Weniger wissenschaftlich heißt das: Leute, nehmt Euch Zeit für den anderen. Hört zu, feiert gemeinsam. Seid gemeinsam fröhlich, aber auch traurig.

Ganz praktisch kann man das bei der äthiopischen Kaffeezeremonie erleben, denn es wäre unhöflich weniger als drei Tassen Kaffee zu trinken. Da Kaffee kochen Frauensache ist, wird er durch die Dame oder Tochter des Hauses, ebenso aufwendig wie geschickt zubereitet: Abol Buna, die erste Tasse für Gesundheit und Genuss. Bei der zweiten Tasse Tona stehen Konflikte und Probleme im Vordergrund. Baraka, die dritte Tasse dieses Pflichtprogramms sind dann die Segenswünsche und somit der Höhepunkt, gleich einem besonderen Geschenk für den Gast.

Mit allen Sinnen jeden Schritte der Zubereitung genießen und sich betören lassen

Der Besuch ist von Anfang an Teil der Zeremonie. Vor seinen Augen wird alles zubereitet. Er ist auch Teil der Vorbereitungen, wenn immer wieder Weihrauchstückchen in die Glut verbracht werden. Alle sitzen im Halbrund, geschäftig wird ein wenig Grass auf dem Boden ausgebreitet. Schließlich wird Mais zu Popcorn erhitzt und serviert. Alles in allem ein Duft, den man nur schwerlich vergessen wird.

Während unter einem Stövchen Holzkohle weiter zum Glühen gebracht wird, rösten die rohen Kaffeebohnen darüber in einer kleinen Schale. Schnell ändert sich die Farbe von grün zu braun. Aroma von frischem Kaffee erfüllt den Raum. Fertig geröstet werden die Bohnen herumgereicht, damit sich jeder von deren Qualität überzeugen kann.

Die Jabana, ein mit Wasser gefüllter Tonkrug mit einem sehr langen Schnabel wird währenddessen erhitzt. Das dauert seinen Moment, den die Köchin nutzt, um die Kaffeebohnen mit einem Mörser traditionell zu zerkleinern. Das so gewonnene, etwas grobe Kaffeepulver wird nun vorsichtig durch den langen Schnabel der Jabana in die Kanne gegeben. Nach einigem Ziehen des Gemischs – bei manchen Köchinnen länger, bei manchen wiederum etwas kürzer – erfolg der Aufguss in dafür bereit gestellte kleine Mokkatassen.

Die Gastgeberin zelebriert hier genussvoll ihr besonderes Können, denn aus einiger Entfernung ergießt sie schwungvoll den Kaffee in die reich verzierten henkellosen Tassen.

Das beste Lob für die Gastgeberin ist es, mindestens drei Tassen Kaffee zu trinken

Vergessen Sie nicht die Gastgeberin über die Maßen zu loben, wiederholen Sie dieses Lob mehrmals. Es schadet nichts. Im Gegenteil: Freundlichkeit ist ein Baustein für Freundschaft, ein sozialer Kitt. Übrigens: die dritte Tasse sollten Sie allein schon deshalb trinken, da Sie so automatisch die guten Wünsche erwidern, die man Ihnen angedeihen lässt und so dem Haus Ihren Segen wünschen.

Sind Sie angeregt worden für eine Reise nach Äthiopien? Schön, dann haben Sie ein sehr schönes, zukünftiges Urlaubsziel gewählt. Wer zuvor schon selbst einmal die wohltuende Wirkung einer Kaffeezeremonie in den eigenen vier Wänden erleben will, sollte einfach selbst loslegen, seine Freunde einladen und auf diese Weise reich beschenken. Man kann garantiert nichts verkehrt machen. Den besten Pamojakaffee für Ihre eigene authentische Kaffeezeremonie zuhause finden Sie mit dem Äthiopien Mocca hier bei uns.

Wir machen das jetzt. Anders